Berichte unserer Mountainbiker

Berg- und WieslaufTal-Tour 2015
 
Unter die rund 270 angemeldeten Teilnehmer der MTB-Tour mischten sich auch 6 Teilnehmer mit dem Eintrag Rad-Club Winnenden.
 
Wolfgang Alberti, Harald Wimmer, Jochen Haag, Rainer Puttrich und als unsere Gäste Armin und Peter.
 
Knapp 40km bei rund 800hm stellten lediglich an die Bergauf-Kondition einige Ansprüche.
 
Das letzte Viertel der Tour war neu, in Schlechtbach kam man sich vor wie in New York.
 
Anschließend auf dem Apfelmarkt saßen wir in der herrlichen Sonne zusammen und begrüßten unsere Familien.
 
So wuselte es im Alter von 9 Monaten bis 70 Jahre um die Bänke.
 
Und: Wolfgang und seine Frau verkündeten stolz, dass das Dritte unterwegs ist! Unser Rad-Club stirbt nicht aus!
 
Gruß aus Allmersbach
 
Rainer Puttrich

 

Neujahrausfahrt am 01.01.2015
9 Mtbler ließen sich am Neujahrstag die Ausfahrt trotz  unangenehmem Tauwetter nicht entgehen und wagten sich auf meist ziemlich rutschiges Terrain.
Von "Rad fahren" konnte wegen mangelhafter Traktion allerdings nicht die Rede sein.  Auf ebenem Gelände war dies trotz gefährlich glatten Untergrund gerade noch so vertretbar. Ging es jedoch bergan oder bergab war großes Geschick notwendig um nicht im nassen Schnee stecken zu bleiben bzw. auf teilweise gefrorenen Stellen zu stürzen.

neujahrausfahrt

 
Diesem Umstand geschuldet ließen die Kräfte und die Lust weiter zu kämpfen bei einigen rasch nach und so blieben bis zum Schluss nur noch 4 Mannen übrig die bereit  waren sich bis Hößlinswart tapfer durch den Wald zu pflügen. Die Zeit bis zum Neujahrsumtrunk um 16 Uhr wollte ja keiner mit warten verbringen und so fügten wir uns unserem Schicksal.
Zum Schluss wurden wir sogar noch mit einer kleinen Tiefschneeabfahrt belohnt die dann noch  richtig Spaß machte.
Pünktlich zum Umtrunk trafen wir in Birkmannsweiler ein und gesellten uns zu den bereits eingetroffenen Spaziergängern, Langläufern und Radlern vom Rad-Club ´93.
In ausgelassener Runde stießen wir mit einem Glas Sekt gemeinsam auf das neue Jahr an.

 
Kai-Dietmar Weber

Bike-Tour in Rodalben  am 01.11.2014

 

 grinsen
"extrabreites Grinsen"

 
Die Aussichten auf ein sonniges Wochenende ließ spontan in uns die Idee reifen, die eigentlich für den 11.10. geplante Bike tour "Felsenwanderweg" am 01.11.14 nachzuholen.

 

Bei noch frischer Temperatur trafen wir uns bereits um 8 Uhr morgens an der Halle. Wir das waren Thommy, Ebbe, Gerd, Rudi und ich. Gerade noch am überlegen welche Fahrgemeinschaften wir  bilden könnten, da rauschte schon Ebbe mit seinem  x-large Bully voller Elan auf den Parkplatz.

 

5 Mann, 5 Räder, 1 Bully klein Problem und so waren die Räder, Equipment und die Mannen  schnell verstaut. Die Laune an Bord war super was wohl daran lag, dass die Vorfreude auf die Runde exorbitant hoch war. Aber zunächst galt es noch 2 Stunden Autofahrt hinter sich zu bringen.  Ein ständiger Wechsel zwischen Nebel und Sonne dämpfte unsere Hoffnungen auf etwas mehr an Wärme allerdings nur ganz gelegentlich. Optimismus pur war angesagt. Dank der flotten Fahrt mit dem Ebbe`s Raumgleiter und jeder Menge blöder Sprüche verging die Zeit wie im Fluge und so erreichten wir planmäßig unseren Ausgangspunkt. Frank der mit eigenem Fahrzeug angereist war musste noch am vereinbarten Treffpunkt abgeholt werden.

 

Die Sonne bekam nun immer mehr Kraft und bohrte sich langsam durch den mit Nebelschwaden verhangenen Wald.

 

Gleich zum Start ging es durch eine Unterführung. Halb Bach, halb Weg versprühte diese Einlage gleich den richtigen Charakter. Es warteten 45 Kilometer Trail auf uns. Wir waren drin und die Begeisterung nahm nach einem kurzen Anstieg seinen Lauf.

 

Dem Wegweiser "F" folgend (sicher eine Abkürzung für Fun) sollte es nun permanent auf und ab gehen. Was fahrtechnisch auf Anhieb gar nicht so schwer erschien, entwickelt sich mit fortlaufender Dauer zu einem Mix aus Konzentration, Technik und Kondition. Die Protagonisten sahen sich trotzdem immer wieder gemüßigt einen Schrei der Entzückung zum Besten zu geben.

 

Eng nebeneinander liegende spitze Steine, querlaufende knorrige Wurzeln und Absätze erforderten eine präzise Lenktechnik. Erschwerend wirkten sich auch die ständig wechselnden Lichtverhältnisse aus. Da man ja alles fahren wollte, auch die ganz steilen Passagen, wurde der Akku unter ständigem Intervall auf seine Standfestigkeit immer wieder geprüft.

 

Den Schwung im richtigen Moment ansetzen um nur darüber rollen zu können, gleichzeitig aber nicht mit zu viel  Überschuss an Geschwindigkeit zu agieren, das war die ganze Kunst. Soviel zur Theorie, die leider in manchen Situationen ganz schön grau daher kommt.

 

Einige Stürze ließen zudem unmissverständlich erkennen, dass eine gute Technik Kraft und Schmerzen ersparen kann.  Der  weiche Waldboden, viel Laub und feine Tannenzweige schützten aber fast zuverlässig vor Verletzungen.

 

Nach knapp 2 Stunden legten wir an einem schönen Aussichtspunkt eine kleine Rast ein. Zeit genug um auf die  herrliche Landschaft mit den roten Sandsteinfelsen und dem herbstlich verfärbten Wald unsere Blicke schweifen zu lassen. Lustige Sprüche gab es am laufenden Band und gab ein herrliches Feedback auf unser Stimmungshoch. Wir hatten wirklich absolute Topbedingungen. Die wenigen Wanderer begegneten uns mit Wohlwollen und gaben uns wie selbstverständlich den Weg frei. Auch wir zeigten unsere besten Seiten und bedankten uns jedes Mal für die frei Fahrt mit wohlwollenden Gesten. Gegenseitige Rücksichtnahme und Respekt ermöglicht eben viel Toleranz und so hatte jeder seinen Spaß. Weiter ging es durch die schier endlosen Kurven, Anstiege, Gefälle, kleine Anlieger über Stock und Stein man mag fast sagen "meditativ". Das war "Soulbiken" in letzter Instanz. Nochmals machten wir eine Pause im Naturfreundehaus  bevor es auf die letzte Schleife und zurück zum Parkplatz ging.

unforgettable

 "unforgettable"
Gegen Ende schien dann doch die Kraft zu schwinden oder wie es Gerd sehr trefflich ausformulierte " das Hirn wurde langsam teigig". Die vielen Bäume um uns herum, die wir dauernd wie Slalomstangen umfuhren, ließ es allerdings ratsam erscheinen nicht in der Konzentration nachzulassen.

 

Nach knapp 4 Stunden und 1100 hm erreichten wir erschöpft, aber mit der Gewissheit eine super Runde erfahren zu haben, unseren Ausgangspunkt.

 

Wir schlugen uns alle ab und jeder wusste, dass dieser Trail ein "must have" nächstes Jahr wieder sein wird.

 

Ebbe fuhr uns mit gleicher Routine sicher wieder zurück nach Winnenden. Ein wirklich schönes und gelungenes Erlebnis "dieser Tag," der im Nachgang zum Schwärmen sehr viel Potential bereithielt. Alle waren danach a bißle high, und das ist auch gut so.

 

Kai-Dietmar Weber